bedeckt München 17°

Unicredit:Es kann losgehen

Unicredit-Chef Mustier will den Investoren am Dienstag seine neue Strategie verkaufen. Die Bank hat große Probleme mit faulen Krediten und ihrer Struktur.

Jean-Pierre Mustier hat alles vorbereitet, so gut das eben geht. Bevor der Chef des italienischen Bankenkonzerns Unicredit am Dienstag seine neue Strategie vorstellt, hat er noch ein paar Geschäfte abgeschlossen - und dabei schon mal etliche Milliarden Euro erlöst: Erst trennte sich das Institut vergangene Woche für umgerechnet etwa 2,4 Milliarden vom größten Teil der polnischen Pekao-Bank, am Montag dann wurde der Verkauf der Fonds-Tochter Pioneer für insgesamt knapp 3,9 Milliarden verkündet. Weitere etwa drei Milliarden Euro hatte Mustier bereits seit Sommer durch den Verkauf anderer Beteiligungen erlöst.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Ägypten
Der Präsident und sein Quälgeist
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Baufinanzierung
Schuldenrisiko Eigenheim
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Online-Dating
Wie ein Vampir