ÜbernahmekampfUnicredit sichert sich rund 40 Prozent an der Commerzbank

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Die Unicredit will die Commerzbank übernehmen. Nach eigenen Angaben kommen die Italiener jetzt schon auf rund 40 Prozent der Anteile.
Die Unicredit will die Commerzbank übernehmen. Nach eigenen Angaben kommen die Italiener jetzt schon auf rund 40 Prozent der Anteile.
Andreas Arnold/dpa

Die italienische Großbank kommt ihrem Übernahmeziel immer näher. Viele Aktionäre sind bereit, ihre Anteile zu verkaufen – obwohl es sich finanziell kaum lohnt. Ist das Rennen jetzt gelaufen?

Von Meike Schreiber, Frankfurt

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Es dürfte mehr sein als eine bloße Kapitalmarktmitteilung, was Unicredit am Freitag verschickt hat. Die Botschaft ist erneut als Machtdemonstration zu lesen: Seht her, auf dem Weg zur Commerzbank hält uns kaum noch etwas auf. Denn obwohl das Angebot der Italiener rechnerisch unter dem Börsenkurs der Commerzbank lag und damit keine echte Prämie bot, haben es erstaunlich viele Aktionäre angenommen. Wer rein ökonomisch dachte, wäre besser gefahren, die Commerzbank-Aktie am Markt zu verkaufen und erst dann in Unicredit-Aktien zu tauschen.

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