Joseph Stiglitz„Hohe Ungleichheit schwächt langfristig die Wirtschaftsleistung“

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Joseph Stiglitz, 83, war einst Wirtschaftsberater von Bill Clinton und Chefökonom der Weltbank. Er gilt als Vertreter des Neokeynesianismus.
Joseph Stiglitz, 83, war einst Wirtschaftsberater von Bill Clinton und Chefökonom der Weltbank. Er gilt als Vertreter des Neokeynesianismus.
Fabrive Coffrini/AFP

Der Nobelpreisträger will einen Welt-Ungleichheitsrat schaffen. Ein Gespräch über Demagogen, das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung und die Regeln, die gesellschaftliche Spaltung fördern.

Interview von Lea Hampel

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Mit Einkommensverteilung hat sich Joseph Stiglitz schon in seiner Doktorarbeit befasst. Nun, rund 60 Jahre später, treibt den ehemaligen Weltbank-Chefökonomen das Thema immer noch um. Derzeit propagiert der 83-Jährige einen Welt-Ungleichheitsrat, ein „international panel on inequality“, kurz IPI – unter anderem diese Woche bei der UN-Generalversammlung.

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