UngarnDie Wirtschaftskrise ist Viktor Orbáns Endgegner

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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat die Wirtschaft des Landes geprägt. Aber  gegenwärtig kommt sie nicht aus der Krise.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat die Wirtschaft des Landes geprägt. Aber  gegenwärtig kommt sie nicht aus der Krise. Imago (2), Collage: SZ

Der ungarische Regierungschef kam vor 16 Jahren mit Wohlstandsversprechen an die Macht. Jetzt könnte ihn die schlechte wirtschaftliche Lage wieder das Amt kosten.

Von Jan Diesteldorf und Verena Mayer, Brüssel/ Wien

Das Städtchen Göd nördlich von Budapest ist bekannt für seinen idyllischen Donaustrand und eine Batteriefabrik von Samsung, einen der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Doch seit einigen Wochen verbindet man mit Göd einen Skandal. Wie das unabhängige Medium Telex recherchierte, sollen aus der Batteriefabrik des südkoreanischen Konzerns nicht nur Substanzen in die Luft, ins Wasser oder in den Boden gelangt sein, die dort nicht hingehören. Sondern die ungarische Regierung soll dies auch seit 2023 gewusst haben. Sie soll, so Telex, sogar in Kauf genommen haben, dass Beschäftigte in den Werkshallen hohen Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt waren. Sowohl Samsung als auch die ungarische Regierung weisen die Vorwürfe zurück. Alles sei gesetzeskonform verlaufen. Aus dem zuständigen Komitat Pest heißt es, dass das Werk die erforderlichen Genehmigungen habe und die Umwelt nicht gefährde.

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MeinungUngarn
:Viktor Orbán ist in großer Bedrängnis

SZ PlusKommentar von Verena Mayer
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