Konjunktur, Exporte, Inflation:Wie der Ukraine-Krieg die deutsche Wirtschaft schockt

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Wenn die Energiepreise steigen, dann steigen auch woanders die Preise - zum Beispiel bei Lebensmitteln. VW verkauft nicht nur Autos in Russland - der Konzern produziert auch vor Ort. Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2, deren Genehmigung jetzt gestoppt wurde (v. l. oben im Uhrzeigersinn). (Foto: dpa, imago (3))

Deutschland und Russland sind wirtschaftlich eng verflochten, deutsche Konzerne bauen dort Autos und Kühlschränke. Wie soll das nun alles weitergehen? Und: Wird jetzt alles teurer?

Von Elisabeth Dostert, Thomas Fromm, Alexander Hagelüken, Max Hägler, Claus Hulverscheidt, Benedikt Müller-Arnold, Sonja Salzburger und Markus Zydra

Der Schock sitzt tief, und das, obwohl sich die Eskalation abgezeichnet hat, seit Tagen, seit Wochen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in der Nacht zum Donnerstag einen Krieg gegen die Ukraine befohlen. Die deutsche Industrie erwischt das bitter: Russland, das ist nicht nur das Land, aus dem Deutschland einen großen Teil seines Gases bezieht. Russland, das ist auch einer der großen Handelspartner der deutschen Industrie. VW baut hier Autos, Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) Kühlschränke, kaum ein großer Konzern, bei dem keine wirtschaftlichen Interessen im Spiel wären. Und nun? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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