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Überfischung in Spanien:Kampf um den Roten Thunfisch

Der Rote Thun ist ein beliebter Speisefisch - vor allem in Japan. Das heizt das Gerangel um die Delikatesse an. Darunter leiden nicht nur die Fischer in Südspanien.

Von Thomas Urban, Barbate

Eine Almadraba ist der Kampfplatz für die Jagd auf die Thunfisch-Schwärme. Es gibt einen Kult um das Kräftemessen zwischen Mensch und Tier.

(Foto: AFP)

Natürlich seien hier alle stolz darauf, dass ihr Heimatort Schauplatz eines Spielfilms geworden ist, sagt der Mann im Taucheranzug. Dass es in der Komödie "Thunfisch und Schokolade" von Pablo Carbonell, die vor genau einem Jahrzehnt in die Kinos gekommen ist, vor allem um Diebstahl, Betrügereien und Schmuggel geht, stört ihn nicht dabei. Denn der Film habe auch etwas anderes gezeigt: Die Gemeinschaft der Fischer hält zusammen.

Ort des Gesprächs ist ein Fischkutter auf dem Weg vom Hafen Barbate an der Costa de la Luz - der "Küste des Lichts" am Atlantik nordwestlich der Straße von Gibraltar - zu einem drei Kilometer entfernt auf dem Meeresgrund verankerten Almadraba-Netz. Das arabische Wort bezeichnet die traditionelle Fangtechnik für den Blauflossenthunfisch, den größten Vertreter der Gattung, den die Spanier wegen der Farbe seines Fleisches Roten Thun (atún rojo) nennen.

Thunfisch soll Hochzeit ermöglichen

Die Filmkomödie voller deftigen Humors, aber auch zarter, bewegender Momente handelt davon, dass die Mitglieder einer andalusischen Familie ein Prachtexemplar von Thunfisch aus dem Kühlhaus stehlen wollen, um die Hochzeitsfeier eines bislang ohne Trauschein zusammenlebenden Paares zu finanzieren.

Die kirchliche Trauung ist nötig, weil die Tochter des Paares darauf besteht, wie auch die anderen Kinder ihrer Klasse im weißen Kleid zur Erstkommunion zu gehen; doch der Pfarrer darf ein Kommunionkind aus einer wilden Ehe nicht akzeptieren. Die Nachbarn und Kollegen helfen bei der Planung des Fischdiebstahls, Gewissensbisse plagen sie dabei nicht, denn der Prachtthun war bereits an "die Japaner" verkauft.

Sushi-Boom blieb aus

Um "die Japaner" drehen sich viele Gespräche. "Sie sind unsere besten Kunden", sagt Emilio Vargas, der Kapitän des Kutters mit dem schönen Namen Enseñada - die Gelehrige. "Aber ihre große Nachfrage nach dem Roten Thun ist auch zu unserem Fluch geworden."

Zunächst hatten sich die Thunfischer nicht nur an der Costa de la Luz, sondern auch an den Küsten des Mittelmeeres die Hände gerieben, als vor drei Jahrzehnten der große Sushi-Boom einsetzte, von Japan aus vor allem die USA und dann auch die Länder nördlich der Alpen erfasste. Sie waren nun nicht mehr nur auf den kleinen einheimischen Markt mit ihren Launen und Schwankungen angewiesen. Doch das große Geschäft machten dann andere, nämlich die Zwischenhändler. So ist es bis heute geblieben.

Das Kilogramm roten Thunfischs bester Qualität kostet bei der Versteigerung in Barbate etwa fünf Euro, auf dem berühmten Fischmarkt von Tokio aber klettern die Preise schon mal über 500 Dollar.

"Es ehrt uns, dass in japanischen Spitzenrestaurants sogar Barbate als Herkunftsort ausgewiesen ist, doch viel haben wir davon nicht", sagt denn auch Nicolas Fernández Muñoz, Präsident der Vereinigung "Tausendjährige Route des Thunfischs" (Ruta milenaria del atún), die die Traditionen verteidigt, aber gleichzeitig den Fischern ihr wirtschaftliches Überleben sichern will. Denn die riesigen Gewinnspannen haben auch Unternehmen angelockt, die mit schwimmenden Fischfabriken die Bestände des Blauflossenthuns innerhalb von einem Vierteljahrhundert um mehr als 90 Prozent reduziert haben.

Eine brutale Tradition

Inzwischen ein Museumsstück

"Die Japaner sind unsere besten Kunden. Aber ihre große Nachfrage nach dem Roten Thun ist auch zu unserem Fluch geworden."

(Foto: AFP)

Almadraba, das ist die Tradition. Das arabische Wort bedeutet wörtlich "Kampfplatz". Ein Thunfischschwarm schwimmt in ein Labyrinth aus Stellnetzen, es wird schrittweise verengt, die große Netzkammer in der Mitte wird schließlich angehoben, bis das Töten und Schlachten beginnt.

Das neue Heimatmuseum des zwanzig Kilometer nordwestlich gelegenen Touristenstädtchens Conil de la Frontera, das einst auch vom Fischfang lebte, zeigt Almadraba-Modelle vom Mittelalter bis heute. Der Rote Thun ist der Protagonist der Dauerausstellung in der ehemaligen Pökelei, wo einst sein Fleisch auch als Proviant für die Atlantiksegler zu den lateinamerikanischen Besitzungen der spanischen Krone eingesalzen wurde.

Das Prinzip der Almadraba beruht darauf, dass die Thunfische, die bis zu 80 Kilometer in der Stunde zurücklegen können, sich im Atlantik und Mittelmeer seit Menschengedenken auf den selben Routen bewegen: Im Frühjahr ziehen sie von den nährstoffreichen kalten Gewässern des Nordatlantiks mit kräftigen Fettpolstern durch die Straße von Gibraltar ins weitaus wärmere Mittelmeer, um dort zu laichen. Die Weibchen stoßen dabei Millionen von Eiern aus, die Männchen geben Fontänen von Sperma darauf ab. Im Herbst treten die Schwärme mit den Jungtieren die Rückreise vorbei an Gibraltar nach Norden an.

Die Route führt dabei zunächst dicht an der Costa de la Luz vorbei. Schon in der Antike wurden dort in den ufernahen Gewässern große Fischreusen aufgestellt, die Phönizier haben damit begonnen, die Römer und nach ihnen die Mauren haben die Technik weiterentwickelt.

Die Netze wurden mit Gewichten und Ankern auf dem Meeresgrund festgezurrt, bis zu zehn Metern mussten die Fischer dafür in die Tiefe tauchen. Die großen Labyrinthe aus Netzen, Seilen und Holzgerippen wurden jedes Frühjahr in wochenlanger Arbeit auf- und im Herbst wieder abgebaut; sie hätten die Winterstürme nicht überstanden.

Taucher planen den Fang

Die Ausbeute war immer üppig, der Rote Thun galt als "König der Meere". Er hat keine natürlichen Feinde, außer dem Orca, dem großen Schwertwal, der bis heute gern Schwärme vor der Straße von Gibraltar abpasst.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es an der Küste mehr als hundert Almadraba-Labyrinthe. Heute sind es nur noch vier, das größte ist das von Barbate mit einer Grundfläche von anfangs zwei Fußballplätzen, deren Außennetze aber immer weiter zusammengezogen werden.

Heute fahren die Thunfischer weiter aufs Meer hinaus, zwischen drei und fünf Kilometern von der Küste entfernt. Zum Einsatz kommen Taucher mit Pressluftflaschen. Der Aufbau der Fangkonstruktionen bis in eine Tiefe von 35 Metern, die an der Wasseroberfläche durch Reihen von roten und orangen Bojen markiert werden, wird minutiös geplant. Die Skizzen müssen punktexakt umgesetzt werden.

Industriestaaten verdoppeln ihre Hilfen für den Artenschutz

Sichelförmige Schwanzflossen mit scharfen Knorpelsträngen: Ein Schlag kann tödlich sein. So gibt es Legenden und Lieder wie bei der Corrida.

(Foto: Gavin Newman/dpa)

Die Thunfische sollen durch verschiedene Kammern bis ins "Schwimmbecken" (piscina) gelangen, das schließlich auch der "Kampfplatz" wird. Mehrere Kutter kommen zum Einsatz, wenn die Netze der Piscina angehoben werden. Die gefangenen Thunfische werden immer enger zusammengedrückt, sie geraten in Panik, doch längst nicht alle verenden sofort, sobald das Netz an der Wasseroberfläche angelangt ist. Stück für Stück werden sie entweder mit Haken an das Deck der Kutter gezogen und sofort mit Messerschnitten getötet, oder aber wagemutige Taucher springen mit langen Messern ins Wasser, um ihr blutiges Handwerk zu versehen.

Gefährliche Arbeit

Es ist lebensgefährlich: Die sichelförmigen Schwanzflossen weisen scharfe Knorpelstränge auf, ein Schlag mit ihnen kann tödlich sein. So gibt es um die Almadraba Legenden und Lieder - ein Kult um das Kräftemessen zwischen Mensch und Tier wie bei der Corrida, dem Stierkampf, bei dem aber auch das Tier immer verliert.

Während das Wasser um den "Kampfplatz" noch rot gefärbt ist, während Möwen auf die Kutter herabstoßen, um Fleischhappen zu erhaschen, werden die ersten Partien frisch getöteter Thunfische auf ein japanisches Schiff umgeladen, wo sie sofort marktgerecht verarbeitet werden. "Die Japaner kaufen mehr als vier Fünftel unseres Fanges", sagt Fernández Muñoz. Ein Teil kommt auch als Luftfracht in großen Kühlbehältern auf schnellstem Weg zu den Fischauktionen von Tokio.

Das Geschäft ist schnell geworden. Wenn die ersten Thunfische im Frühjahr ins Netz gehen, machen Taucher Unterwasserfilmaufnahmen von ihnen, die über das Internet an die japanischen Fischhändler geschickt werden. Die Informationen über Aussehen und Größe der Fische lassen die Experten auf die Qualität des Fleisches schließen und setzen die Bieterbörse in Gang. Die Beute wird verkauft, bevor sie erlegt ist - auf diesem Motiv beruht ja auch die Filmkomödie "Thunfisch und Schokolade".

Fische und Fang immer kleiner

Thunfisch-Verkauf in Japan

In Japan erzielen Fische aus Spanien Preise bis zu 500 Euro pro Stück.

(Foto: DPA)

Allerdings geht immer weniger davon den Fischern an der Costa de la Luz ins Netz: Noch Anfang der Neunzigerjahre wurden allein vor Barbate jährlich rund 5000 Rote Thuns aus dem Meer geholt, heute spricht man schon bei 800 von einem guten Jahr. Auch sind die Fische viel kleiner geworden: Früher waren Exemplare von einer halben Tonne keine Seltenheit, als guter Durchschnitt galt 300 Kilogramm. Doch heute liegt die Masse gerade einmal bei einem Viertel davon, wie Kapitän Vargas klagt.

Für das 22 000 Einwohner zählende Barbate ist dieser Rückgang ein gewaltiges Problem. Denn zu lange hat man hier auf Fischfang und Fischverarbeitung gesetzt. Der Sandstrand ist im Vergleich zu anderen Orten an der Küste wie Conil de la Frontera eher bescheiden, die internationale Touristikbranche macht einen Bogen um Barbate.

Sie schreckt unter anderem der Levante ab, ein scharfer und heißer Wind aus Nordafrika, der auch oft genug den Fischern zu schaffen macht. Es kommen stattdessen vor allem Spanier, die aber nur während zweier Monate, nämlich im Juli und August, Geld im Ort lassen.

In Barbate sind es nur noch ein paar Hundert Personen, die im Fischfang ihr Auskommen finden; für viele ist es allerdings ebenfalls Saisonarbeit, denn gebraucht werden sie ja nur im Frühjahr und im Herbst. Entsprechend ist die Arbeitslosigkeit hoch.

Früher versuchten namentlich junge Leute ihr Glück im Tabak- und Haschischschmuggel: Die mit kleinen Booten aus Marokko kommende Ware wurde auf See in die Fischkutter umgeladen. Der vor einem Jahrzehnt in Barbate gedrehte Spielfilm handelt auch davon: "Schokolade" ist das Codewort für die Schmuggelware. Doch mittlerweile hat sich die Überwachungstechnik des Küstenschutzes immer mehr verbessert, sodass die Schmuggelei mit großem Risiko verbunden ist.

Regulierung scheitert

Verbote werden ignoriert

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Die Parole der Naturschützer: Keinen Thunfisch auf den Tisch, Sushi bitte nur vegetarisch! Doch Gourmets schrecken diese Botschaften wenig ab.

(Foto: AFP)

Vor allem aber bereitet die Überfischung des Mittelmeeres den Fischern von Barbate große Sorgen. Die enorme Nachfrage aus Japan hat eine ganze Thunfischarmada entstehen lassen, von nahezu allen Mittelmeeranrainern wird nun Jagd gemacht.

Zum Einsatz kommen bis zu zwei Kilometer lange und 200 Meter in die Tiefe reichende Ringwadennetze, die ganze Schwärme umschließen. Von Flugzeugen und Hubschraubern werden die Schwärme ausgemacht, die Schiffe sind mit Echolot ausgestattet. Diese Fangmethoden wurden zwar wieder verboten, doch es gibt keine Instanz, die die Einhaltung der Verbote auf hoher See kontrollieren könnte.

Die Andalusier sagen, vor allem die Italiener würden diese Verbote unterlaufen. Auch kann leicht bei den Fangquoten betrogen werden. Einer der Fischer sagt trocken: "Es liegt sowohl im Interesse von uns Fängern als auch der Japaner, dass wir eine zu niedrige Zahl angeben." Nach Meinung von Experten wurden im Mittelmeer die offiziellen Quoten in den vergangenen Jahren um das Mehrfache überschritten.

Hinzu kommt, dass die Ringwadennetze so engmaschig sind, dass es auch für die Jungtiere kein Entkommen mehr gibt. Die Blauflossenthunfische sind mit drei bis vier Jahren geschlechtsreif, sie wiegen dann rund 40 Kilogramm. In Barbate sagt einer der Fischer: "Bei es gibt es nicht nur zehn, sondern elf Gebote. Das elfte lautet: Liebe den Thun wie dich selbst!"

Aus diesem Grunde wird streng darauf geachtet, dass Tiere unter 70 Kilogramm noch durch die Maschen des Almadabra-Labyrinths flüchten können. Fernández Muñoz sagt: "Wir betreiben die nachhaltigste Art des Fischfangs, die man sich vorstellen kann." Die schwimmenden Fischfabriken im Mittelmeer aber nehmen auf so etwas keine Rücksicht.

Überfischung beeinflusst Tourismus

Biologen weisen darauf hin, dass die Überfischung auch die Nahrungskette im Meer erheblich durcheinandergebracht hat, mit Folgen auch für den Tourismus. Denn zu den Lieblingsspeisen der Thunfische gehören Quallen und Tintenfische. Da den Quallen einer ihrer Hauptfeinde weitgehend abhanden gekommen ist, treten sie immer häufiger in küstennahen Gewässern massenhaft auf und verleiden den Badegästen den Urlaub. Und die Tintenfische dezimieren ungehindert die Sardinen, somit wird ein weiterer Zweig der traditionellen Fischerei geschwächt.

Zwar hat die Europäische Union schon im Jahr 2007 eine Verordnung über die Regenerierung der Bestände des Blauflossenthunfischs im Nordatlantik beschlossen. Doch in der Internationalen Vereinigung zur Erhaltung des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) hatten zuletzt stets die Länder eine Mehrheit, die sich gegen eine spürbare Senkung der Fangquoten wehrten.

Probleme auf Thunfischfarmen

Die Japaner argumentierten mit der "Verteidigung der traditionellen Essgewohnheiten". Angeführt wurde auch, dass die Bestände ja durch Fischfarmen im Mittelmeer wieder vergrößert würden. Allerdings vermehren sich Thunfische in Gefangenschaft nicht, Experimente mit Hormonen brachten bisher nur äußerst geringe Erfolge. Also lassen die Betreiber der Farmen gezielt Jungfische einfangen, die dann gemästet werden, aber für die Reproduktion völlig ausfallen.

Obendrein stellen die enormen Mengen an Kot eine weitere Belastung für küstennahe Gewässer dar, abgesehen davon, dass große Dosen von Antibiotika, die die Ausbreitung von Fischseuchen verhindern sollen, auch in die Nahrungskette gelangen. Schließlich drücken die Fischfarmen im Mittelmeer weiter die Preise und somit den Verdienst der Fischer von Barbate.

Einige der größten Farmen werden an der anderen Ecke Andalusiens bei Almería am Mittelmeer betrieben, beteiligt ist der japanische Industriekonzern Mitsubishi, der Autos herstellt und daneben zum größten Importeur von Thunfisch geworden ist.

Die Gemeinden an der Costa de la Luz versuchen, ihre Tradition für die Touristik zu erschließen: Die "Route des Thuns", markiert durch überdimensionale Fischgerippe aus Metall, führt zu historischen Gebäuden, kleinen Museen, die die spanische Kulturbürokratie "Centro de interpretación" nennt, und vor allem zu einer Fülle von Restaurants, die vielerlei Thunfischgerichte anbieten, darunter auch solche neumodischen wie Carpaccio de atún.

Runter von der Speisekarte

Die Naturschützer haben aber die Parole ausgegeben: Überhaupt keinen Thunfisch auf den Tisch, sonst ist der Rote Thun rettungslos verloren! Sushi bitte nur vegetarisch! Sie weisen auf die Verseuchung des Fleisches durch Schwermetalle hin, durch Cadmium, Blei, Arsen und Quecksilber. Doch die Gourmets schrecken diese Botschaften wenig ab.

In Conil de la Frontera hat gleich gegenüber der Markthalle ein Laden neu eröffnet, der nur Thunfischprodukte anbietet, vom rohen Filet bis zum eingesalzenen und getrockneten Streifen als Häppchen zum Bier oder Sherry.

Als kulinarischer Hit hat sich die Kreation "Thunfisch und Schokolade" erwiesen, die Konditor Pepi Martinez in Barbate in Handarbeit herstellt. Es handelt sich dieses Mal um echte Schokolade, weiß, zartbitter oder halbbitter, die mit Mandelsplittern ein Stück gepökelten Thunfisch umschließt. Eine ungewöhnliche Mischung, auf die man in Barbate ebenfalls stolz ist.

© SZ vom 01.08.2015/lkr
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