Uber in Deutschland:Auf dem Standstreifen

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Photo illustration of logo of car-sharing service app Uber on a smartphone over a reserved lane for taxis in a street in Madrid

Hallo, Taxi! Vielerorts lassen sich Fahrdienste wie hier via Uber bereits per App ordern.

(Foto: Sergio Perez/Reuters)

Der Fahrtvermittler Uber kassiert Milliarden, wächst rasant und hat Großes vor. In Deutschland aber läuft es schlecht. Das soll sich ändern. Der Taxi-Dienst hofft auf die Politik.

Von Ulrich Schäfer und Jan Willmroth

Die Nacht ist schon ein paar Stunden alt, die Stadt liegt im Dunkeln, um diese Uhrzeit beherrschen Taxis die Straße. An einer Kreuzung in der Münchner Innenstadt fährt ein weißer Porsche Cayenne rechts heran, der Fahrer schaltet die Warnblinkanlage an und schaut suchend durch die Windschutzscheibe. Zwei Fahrgäste gehen auf ihn zu, sie steigen auf die Rücksitze, das Auto riecht noch dezent nach Fabrik. Der Mann am Steuer heißt Murat, man sieht ihn öfter, wenn man um diese Uhrzeit ein Auto mit der Uber-App bestellt. Mit ein wenig Glück rollt man im Porsche nach Hause, um einige Euro günstiger als mit dem Taxi.

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