Jack Dorsey:Der Vernünftige tritt ab

Lesezeit: 3 min

FILE PHOTO: Twitter CEO Dorsey testifies at a Senate Intelligence Committee hearing on Capitol Hill in Washington

Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter, tritt als Chef des Unternehmens ab.

(Foto: REUTERS)

Jack Dorsey hört als Twitter-Chef auf. In 15 Jahren ist er zu einer Marke im Silicon Valley geworden - auch weil er sich der Selbstbeweihräucherung vieler Tech-Chefs verweigert und mutige Entscheidungen getroffen hat.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Vernünftig. Dieses Adjektiv beschreibt Jack Dorsey so sehr, dass es sein zweiter Vorname sein sollte - so sehr, dass sie in der wunderbaren Tech-Welt-Persiflage Silicon Valley keine Figur gefunden haben, um ihn zu verkohlen. Wenn Gründer und Chefs der großen Konzerne ihre Visionen ausbreiten, bleibt er meist vorsichtig. Wenn sie sich aus Politik und gesellschaftlichen Belangen möglichst raushalten, da sperrt er den Account des früheren US-Präsidenten Donald Trump zwei Tage nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar - und sagt gleichzeitig, dass es sein Fehler gewesen sei, es überhaupt so weit kommen zu lassen: "Es ist uns letztlich nicht gelungen, für eine gesunde Debatte zu sorgen." Und er sagt auch: "Das könnte ein gefährlicher Präzedenzfall sein."

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