FehmarnsundtunnelIhre Abfahrt verzögert sich um drei Jahre

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Eine Bohrinsel während Probebohrungen im Fehmarnsund hinter der Fehmarnsundbrücke.
Eine Bohrinsel während Probebohrungen im Fehmarnsund hinter der Fehmarnsundbrücke. Gregor Fischer/picture alliance/dpa

Von Hamburg nach Kopenhagen in unter drei Stunden? Schön wär's. Möglich auch. Doch nun wird einer der zwei Ostsee-Tunnel viel später fertig als geplant. Schuld sind nicht die Dänen – sondern die Deutschen.

Von Alex Rühle und Vivien Timmler, Stockholm/Berlin

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Die Zugfahrt von Stockholm nach München hat gelinde gesagt extremes Frustrationspotenzial. Wenn man den Zug morgens um halb sechs nimmt und alle Anschlüsse kriegt, ist man nach achtzehneinhalb Stunden planmäßig um 23.44 Uhr am Münchner Hauptbahnhof. Hat nur noch nie geklappt in den knapp drei Jahren des Korrespondentendaseins. Meist strandet man in Hamburg, einmal auch schon im schönen Fulda, wo dann nur noch eine Dönerbude geöffnet war. An den Dänen hat es noch nie gelegen, die fahren einen pünktlich von Kopenhagen an die deutsche Grenze. Die Schweden und die Deutschen hingegen scheinen darum zu wetteifern, wer seine Bahn zuerst kaputtgespart bekommt.

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