Freihandel:TTIP, jetzt noch geheimer

Wandbild zu Freihandelsabkommen

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung zu TTIP zeigen: Die Mehrheit steht dem Abkommen kritisch gegenüber.

(Foto: Marius Becker/dpa)
  • Minister aus EU-Ländern, die wissen wollen, was Europäer und Amerikaner in Sachen TTIP verhandeln, erhalten die Dokumente nun nicht mehr.
  • Stattdessen dürfen sie die Papiere nur zu bestimmten Zeiten in einem Brüssler Leserraum einsehen.
  • Die Verhandlungen sind größtenteils geheim, bestimmte Details kennen noch nicht einmal deutsche Parlamentarier, die aber über den Vertrag abstimmen sollen.

Von Michael Bauchmüller, Berlin, und Alexander Mühlauer, Brüssel

In Sachen Transparenz ist Cecilia Malmström ein gebranntes Kind. 2010, damals war sie noch EU-Innenkommissarin, musste sie miterleben, wie das EU-Parlament das Swift-Abkommen ablehnte - die Verhandlungen über den Austausch von Bankdaten mit den USA. Einer der Fehler, so sagte sie später, sei wohl mangelnde Transparenz gewesen. Das sollte sich bei ihrem nächsten großen Projekt nicht wiederholen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Carbonara
Essen und Trinken
Der Speck muss weg: Die beste vegetarische Carbonara
Pasteis de Nata
Süßspeise
Portugals cremegewordenes Nationalheiligtum
Pflegekind
"Einer muss weg"
Historisches Strafverfahren
Trump geht zum Gegenangriff über
Münchner Kammerspiele
"Da geh ich nicht mehr hin"
Zur SZ-Startseite