Traumjobs - so sind sie wirklich:"Die Sorglosigkeit ist weg"

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Traumjobs - so sind sie wirklich: Pilot Andreas Helzel an seinem Arbeitsplatz im Cockpit einer Boeing.

Pilot Andreas Helzel an seinem Arbeitsplatz im Cockpit einer Boeing.

(Foto: Aage Dünhaupt/Tui)

Hoch über den Wolken fliegen, mit beeindruckenden Panoramen - dazu ein gutes Gehalt: Pilot ist auch heute noch ein Traumjob. Doch der Berufseinstieg ist schwer und der Alltag oft zehrend. Wie ist der Beruf also wirklich? Ein Erfahrungsbericht.

Von Jens Flottau, Frankfurt

Traumjobs

Die SZ-Serie "Traumjobs - so sind sie wirklich" erklärt, wie Berufe wie Feuerwehrmann, Meeresbiologin oder Schauspieler wirklich sind. Was kann man verdienen? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie erfüllend ist das? Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Es ist wahrscheinlich nur ein kleiner Sensor, der verschmutzt ist oder einen Wackelkontakt hat. Jedenfalls zeigt der große Monitor in der Mitte nicht an, wie viel Kerosin im linken Haupttank ist - gut drei Tonnen sollten es für den Flug von Frankfurt am Main nach Mahón sein, dem Hauptort der spanischen Baleareninsel Menorca. Andreas Helzel ist leicht genervt. Dieser Fehler ist heute nicht das erste Problem - und der Mensch von der Tui-Airlines-Wartungszentrale in London hat es nicht besonders eilig, am Telefon zu klären, ob sich jetzt noch ein Techniker das Problem ansehen müsste oder ob Helzel mit seiner Boeing 737-8 endlich losfliegen kann. 180 Passagiere hinten wollen in den Urlaub, und der Tuifly-Flug 626 hat schon Verspätung.

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