Traumberufe - so sind sie wirklich:"Es ist wichtig, irgendwann 'Stopp!' zu sagen"

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Traumberufe - so sind sie wirklich: Arbeit am Krankenbett: Ulrike Krohn (Mitte) bei der Visite.

Arbeit am Krankenbett: Ulrike Krohn (Mitte) bei der Visite.

(Foto: Gottfried Stoppel/Klinikum Stuttgart)

Leben retten, Kranken helfen - für Ärztinnen und Ärzte ist der Job oft eher Berufung als Beruf. Doch in Umfragen klagen immer mehr Mediziner über ihre Arbeitsbedingungen. Ist das immer noch ein Traumberuf?

Von Christina Kunkel, Stuttgart

Was Ulrike Krohn an zig verschiedenen Werten im Computer abliest, kann für die junge Frau im Patientenzimmer schräg gegenüber die Chance auf ein Weiterleben sein. "Es gibt einen passenden Knochenmarkspender in der Datenbank", erklärt die Oberärztin. Sie sagt das in sachlich nüchternem Ton, der erst einmal gar nicht zu der freudigen Nachricht zu passen scheint. Vielleicht, weil sie weiß, dass es ein langer Weg wird, den die Patientin trotz dieser Chance auf Heilung noch vor sich hat. Vielleicht aber auch, weil es zum Glück kein seltenes Ereignis ist, dass der Computer einen passenden Spender ausspuckt.

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