Trassenpreise:Klagewelle gegen den Preisschock auf der Schiene

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Ein Güterzug auf der Fahrt. (Foto: Florian Peljak)

Wer das deutsche Eisenbahnnetz nutzen will, muss dafür eine Gebühr bezahlen. Die soll massiv steigen. Dagegen wehrt sich nun ein großer Teil der Branche - selbst das Unternehmen, das die Maut erhebt.

Von Vivien Timmler, Berlin

Es ist ein Preisschock: Um 16,2 Prozent sollen die Gebühren steigen, die Güterbahnen zahlen müssen, um das deutsche Schienennetz zu nutzen. Das entspricht pro gefahrenem Kilometer 52 Cent mehr. Im Fernverkehr soll die Preissteigerung sogar 17,7 Prozent betragen. Eine massive Erhöhung - und nicht tragbar, sagen die betroffenen Unternehmen. Entweder müssten sie die Preise für Kunden deutlich erhöhen oder sie blieben auf den Kosten sitzen, wodurch ein Teil des Geschäfts aufgegeben werden müsse, heißt es. Daher klagen sie nach Informationen der Süddeutschen Zeitung nun gegen die bereits genehmigte Preissteigerung.

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