TraditionssegelschiffFörderverein „Poeler Kogge“ stellt Insolvenzantrag

Die Poeler Kogge „Wissemara“ wird von Schädlingen und mangelnden Mitteln still gelegt. (Archivbild)
Die Poeler Kogge „Wissemara“ wird von Schädlingen und mangelnden Mitteln still gelegt. (Archivbild) Stefan Sauer/dpa

Nach 21 Jahren droht der „Wissemara“ das Aus. Wegen Schädlingsbefall muss die Kogge neu gebaut oder abgewrackt werden - beides kann der Verein nicht bezahlen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Wismar (dpa/mv) - Der Förderverein „Poeler Kogge“ stellt einen Insolvenzantrag. Das teilte der Verein mit. Der Schritt sei „kein Ausdruck eines Scheiterns, sondern notwendig und gesetzlich vorgegeben“, hieß es in einer Mitteilung des Fördervereins. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Das Traditionssegelschiff aus Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhalte kein Sicherheitszertifikat mehr, teilte der Verein weiter mit. Der Schädlingsbefall im Holz sei altersbedingt so fortgeschritten, dass nur eine vollständige Entkernung des Schiffes eine abschließende technische Beurteilung erlauben würde. Weder für einen Neubau des Schiffes noch für dessen Abwracken sei Geld da. 

Die aus Kiefernholz gebaute Poeler Kogge „Wissemara“ war 21 Jahre lang in Betrieb. Es handelt sich bei der Kogge um einen aus originalgetreuen Nachbau einer hanseatischen Kogge aus dem 14. Jahrhundert.

© dpa-infocom, dpa:260417-930-959404/1

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