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Touristik:Billionenschaden wegen Corona

Deutschland ist eines der fünf Länder, die weltweit am stärksten vom stagnierenden Tourismus betroffen sind. Das zeigt ein Report der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung zur Auswirkung des Coronavirus auf die Tourismusindustrie. Die Kosten des rund viermonatigen Stops beziffern die Wissenschaftler auf weltweit knapp 1,1 Billionen Euro. Sollte die Unterbrechung ein Jahr andauern, könnte sich das auf 2,9 Billionen Euro steigern. Doch während Deutschland auf Platz fünf liegt, wenn es nach den absoluten finanziellen Einbußen geht, gestaltet sich die Lage für viele Entwicklungsländer relativ gesehen noch schwieriger: Jamaica etwa verliert in einem "moderaten" Szenario 15 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts.

© SZ vom 03.07.2020 / leha
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