TourismusWarum die Pauschalreise einfach nicht ausstirbt

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Am Strand eines All-inclusive-Hotels in der Dominikanischen Republik: Pauschalreisen werden nach wie vor gerne gebucht.
Am Strand eines All-inclusive-Hotels in der Dominikanischen Republik: Pauschalreisen werden nach wie vor gerne gebucht. Erika Santelices/AFP

All-inclusive-Urlaube gelten als teuer, spießig und in Zeiten zunehmender Individualisierung überholt. Trotzdem entscheiden sich viele Menschen für die Pauschalreise - und zwar nicht nur Ältere.

Von Sonja Salzburger

Einst galt die Idee als revolutionär: Am Morgen des 5. Juli 1841 fuhr eine Lokomotive mit 570 Arbeitern und einer Blaskapelle von der mittelenglischen Stadt Leicester ins 17 Kilometer entfernte Loughborough. Die Reisenden marschierten am Ankunftsort bei einer Demonstration gegen Alkohol mit, dabei bekamen sie auch Tee und Brote serviert und wurden mit Musik und Spielen unterhalten. Alles war im Reisepreis von einem Schilling inkludiert. Die Tickets dafür hatte ihnen der britische Baptistenprediger und überzeugte Abstinenzler Thomas Cook verkauft. Der organisierte danach noch viele weitere All-inclusive-Touren und gilt als Erfinder der Pauschalreise.

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