IndustrieInder wollen Deutschlands größten Stahlkonzern kaufen

Lesezeit: 4 Min.

Ein Stahlarbeiter steht an einem Hochofen von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg.
Ein Stahlarbeiter steht an einem Hochofen von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg. Federico Gambarini/Federico Gambarini/dpa

Thyssenkrupp Steel Europe steckt in der Krise, der Mutterkonzern will sich von der Stahltochter trennen. Bisher war geplant, dass ein tschechischer Milliardär mehr Anteile übernimmt. Überraschend meldet sich nun ein anderer Interessent.

Von Björn Finke, Düsseldorf

SZ bei Google bevorzugen

Überraschende Wende im Drama um Deutschlands größten Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE): Der indische Stahlproduzent Jindal Steel International möchte den Duisburger Krisenkonzern kaufen. Darüber informierte Miguel López, Chef des Essener TKSE-Mutterunternehmens Thyssenkrupp, am Dienstag seinen Aufsichtsrat. Thyssenkrupp teilte mit, dass Jindal Steel „ein unverbindliches, indikatives Angebot für den Kauf“ abgegeben habe. Der Vorstand von Thyssenkrupp werde die Offerte nun intensiv prüfen,  „insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, die Fortführung der grünen Transformation sowie die Beschäftigung an unseren Stahl-Standorten“.

Zur SZ-Startseite

Expertenbericht
:Die Energiewende läuft – aber es ginge auch billiger

Die Koalition hat den Stand der Energiewende kritisch überprüfen lassen – und das Ergebnis sieht nicht schlecht aus. Die Wirtschaftsministerin versteht es allerdings anders.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: