Die vielen Tausend Arbeiter des Duisburger Krisenkonzerns Thyssenkrupp Steel Europe könnten denken, dass die Weihnachtsbescherung diesmal drei Monate früher stattfindet. Und das nicht, weil die Supermärkte schon Lebkuchen anbieten. Sondern weil Jindal Steel, der Stahlhersteller eines indischen Milliardärs, völlig überraschend verkündet hat, TKSE kaufen zu wollen – so lautet die Abkürzung der angeschlagenen Firma. Thyssenkrupp, das Mutterunternehmen von TKSE, will die verlustbringende Stahltochter und ihre 26 000 Beschäftigten ohnehin loswerden.
MeinungStahlindustrieFür die Arbeiter von Thyssenkrupps Stahltochter wäre die Übernahme ein Geschenk

Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf
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Ein indischer Milliardär will Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE kaufen. Doch es ist unklar, ob sich die Pläne rechnen. Den Beschäftigten wäre es zu wünschen.
