MeinungStahlindustrieFür die Arbeiter von Thyssenkrupps Stahltochter wäre die Übernahme ein Geschenk

Portrait undefined Björn Finke

Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 3 Min.

Aus der Kokerei im Duisburger Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe steigt Wasserdampf auf: Inder wollen den Krisenkonzern kaufen.
Aus der Kokerei im Duisburger Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe steigt Wasserdampf auf: Inder wollen den Krisenkonzern kaufen. (Foto: IMAGO/Rupert Oberhäuser)

Ein indischer Milliardär will Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE kaufen. Doch es ist unklar, ob sich die Pläne rechnen. Den Beschäftigten wäre es zu wünschen.

Die vielen Tausend Arbeiter des Duisburger Krisenkonzerns Thyssenkrupp Steel Europe könnten denken, dass die Weihnachtsbescherung diesmal drei Monate früher stattfindet. Und das nicht, weil die Supermärkte schon Lebkuchen anbieten. Sondern weil Jindal Steel, der Stahlhersteller eines indischen Milliardärs, völlig überraschend verkündet hat, TKSE kaufen zu wollen – so lautet die Abkürzung der angeschlagenen Firma. Thyssenkrupp, das Mutterunternehmen von TKSE, will die verlustbringende Stahltochter und ihre 26 000 Beschäftigten ohnehin loswerden.

Zur SZ-Startseite

Industrie
:Thyssenkrupps teure Wette auf die grüne Zukunft

Das Stahlwerk des Konzerns ist schlimm fürs Klima. Jetzt will Europas größtes Hüttenwerk klimafreundlich werden. Ob das gelingt, ist entscheidend für die ganze deutsche Industrie.

SZ PlusVon Björn Finke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: