RüstungsindustrieWarum eine U-Boot-Werft ihren Nachbarn kaufen will

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Ein Kran in der Kieler Werft von TKMS: Der Aktienkurs der Thyssenkrupp-Tochter stieg um ein Drittel.
Ein Kran in der Kieler Werft von TKMS: Der Aktienkurs der Thyssenkrupp-Tochter stieg um ein Drittel. Fabian Bimmer/REUTERS

Die Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS ist seit Oktober an der Börse. Wie bei anderen Rüstungsaktien entwickelt sich der Kurs glänzend. Doch die Zeitenwende verändert die Branche grundlegend.

Von Björn Finke, Düsseldorf

An der Kieler Förde gibt es schöne Strände – und gleich zwei Marinewerften nebeneinander. Das Unternehmen German Naval Yards Kiel (GNYK) betreibt dort eine 30 Fußballfelder große Werft mit 60 Kränen und einem der mächtigsten Trockendocks Europas. Die Firma, früher bekannt als Howaldtswerke-Deutsche Werft, baut mit 400 Beschäftigten Fregatten oder Korvetten. Direkt nebenan sitzt TKMS, die börsennotierte Marinewerften-Tochter von Thyssenkrupp. TKMS fertigt ebenfalls Kriegsschiffe und ist zugleich weltweit größter Hersteller nicht atomgetriebener U-Boote. Künftig könnten die beiden Nachbarwerften zusammengehören, denn TKMS will GNYK kaufen.

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SZ PlusVon Björn Finke

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