TK Elevator:Aufzugssparte trennt sich vom Namen Thyssenkrupp

Auch die Konzernfarbe Blau verschwindet aus dem Schriftzug der verkauften Firma.

Das Aufzugsgeschäft, das Thyssenkrupp im vorigen Jahr verkauft hat, hebt sich nun auch im Markenauftritt vom ehemaligen Mutterkonzern ab: Man heiße fortan nicht mehr Thyssenkrupp Elevator, sondern TK Elevator, teilt die Firma mit. Das neue Markenlogo "TKE" kommt in orange und lila daher, statt dem Blau von Thyssenkrupp.

Der Stahl- und Industriekonzern hatte sein internationales Geschäft mit Aufzügen und Rolltreppen im vergangenen Sommer für gut 17 Milliarden Euro verkauft, um eine Überschuldung abzuwenden und Geld in die verbleibenden Sparten investieren zu können. TK Elevator gehört seither einem Konsortium um die Finanzinvestoren Advent aus den USA und Cinven aus Großbritannien. Auch die RAG-Stiftung aus Essen, die für die Folgekosten des Steinkohlenbergbaus in Deutschland aufkommt, ist zu einem kleinen Teil an dem Aufzugsunternehmen beteiligt.

TK Elevator meldete zuletzt einen Jahresumsatz von etwa acht Milliarden Euro. Die Firma mit gut 50 000 Beschäftigten baut nicht nur neue Aufzüge oder Fahrsteige in Hochhäuser, Einkaufszentren und Flughäfen ein. Sie wartet und repariert zudem Hunderttausende bestehende Anlagen, auch von anderen Fabrikanten. Daher erwirtschaftet TK Elevator vergleichsweise stabile Gewinne. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass es seine Zentrale vom Thyssenkrupp-Sitz in Essen nach Düsseldorf verlegt.

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