Tiktok gibt es nicht in China. Dort heißt die App Douyin. Wie ihr ausländischer Klon ist Douyin voll mit Videos von Tänzern, Tieren, Influencern, die mal mehr, mal weniger intelligente Dinge von sich geben. Manchmal findet sich sogar etwas Regierungskritisches auf der Plattform, so wie am Mittwoch: Als eine Reporterin des Staatssenders CCTV über eine Explosion mit sieben Toten in der Kleinstadt Sanhe bei Peking berichten wollte, wurde sie bei laufender Kamera von der Polizei abgeführt. Videos davon machten sofort die Runde auf Douyin. Schnell schränkten Zensoren die Verbreitung der Clips ein oder löschten sie.
TiktokPeking beklagt amerikanische "Gangster-Logik"
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China wirft den USA im Streit um Tiktok Selbstgerechtigkeit vor. Dabei geht es um mehr als die Kontrolle über eine Online-Plattform.
Von Florian Müller, Peking
