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Tierschutz gegen Landwirtschaft:Undercover im Stall

Aktivist Friedrich Mülln im Tarnanzug.

(Foto: Soko Tierschutz)

Er hat sich als Mitarbeiter in Versuchslaboren eingeschleust und Kameras heimlich in Schlachthöfen montiert. Friedrich Mülln testet für den Tierschutz die Grenzen des Gesetzes aus. Manche feiern ihn dafür, die Landwirte fürchten ihn.

Von Thomas Hummel

Die Sonne geht gerade unter, da fährt ein Lkw auf den Putenmast-Betrieb in Schwaben. Der Stall ist hell erleuchtet, schon aus der Ferne ist ein Gurren und Gurgeln zu hören, dazu das Schlagen der Flügel. Männer treiben Puten aus dem Stall und verfrachten sie in die Käfige des Lkw. Sie zählen "drei, vier, fünf, sechs" - bis wieder ein Käfig voll ist. Hunderte Tiere werden in dieser Nacht in die Transporter verladen und zum Schlachten gefahren. Es handelt sich um das sogenannte Ausstallen, wenn die Tiere ausgewachsen sind.

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