Große Tierställe, das bedeutet auch jede Menge Gülle. In manchen Regionen Deutschlands, etwa in Niedersachsen, werden so viele Schweine gehalten, dass die Betriebe die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht mehr in der näheren Umgebung loswerden. Auch dafür gibt es Lösungen, spezialisierte Firmen transportieren die Gülle in großen Tanklastwägen dorthin, wo sich Abnehmer finden. In Gegenden mit viel Ackerbau dient die braune Brühe als wichtiger Nährstofflieferant für die nächste Anbausaison. Bei diesen Transport sind jedoch häufig auch unerwünschte Rückstände an Bord, wie Recherchen von Greenpeace zeigen, die an diesem Mittwoch veröffentlicht werden.
Landwirtschaft:Wenn resistente Keime im Gülletransport mitreisen
Lesezeit: 2 min
Ein Feld wird mit Gülle gedüngt. Die Folgen sind oft hohe Nitratbelastungen.
(Foto: Uli Deck/dpa)Mit Tanklastwägen gelangen Rückstände in weit entfernte Regionen, zeigt eine Greenpeace-Recherche. Strengere Düngeregeln könnten das Problem verschärfen.
Von Silvia Liebrich
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kriminalität
Der Tinder-Schwindler von nebenan
Essen und Trinken
Wie die Mehlsorte das Backergebnis beeinflusst
Interview
"Ich bin nicht Musiker geworden, um ein seelisches Defizit zu kompensieren"
Lebenszufriedenheit
Der Gipfel des Unglücks ist mit 49 Jahren erreicht
Gesundheit
»Die Leber braucht sehr lange, um zu regenerieren«