WirtschaftspolitikWenn die Stahllobby ihr wichtigstes Mitglied verliert

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Im Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg macht die Kokerei viel Dampf: Der Branchenführer verlässt die Industrielobby.
Im Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg macht die Kokerei viel Dampf: Der Branchenführer verlässt die Industrielobby. (Foto: IMAGO/Jochen Tack/IMAGO/Jochen Tack)

Kanzler Friedrich Merz lädt zum Stahlgipfel. Kurz davor muss der Branchenverband damit klarkommen, dass der größte Hersteller des Landes seine Kündigung eingereicht hat.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist pikant: An diesem Donnerstag lädt Bundeskanzler Friedrich Merz zum Stahlgipfel nach Berlin, um über die schwierige Lage der Branche zu beraten. Wichtigster Vertreter der Industrie wird Gunnar Groebler sein, Chef des niedersächsischen Produzenten Salzgitter und Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Doch dieser Lobbygruppe kommt in einem guten Jahr ihr größtes Mitglied abhanden. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) vor einigen Wochen die Mitgliedschaft zum Ablauf des Jahres 2026 gekündigt.

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