IndustrieWarum Thyssenkrupps Stahltochter Tausende Jobs streicht

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Im Duisburger Werk von Thyssenkrupp Steel Europe wird glühender Stahl verarbeitet: Der Konzern plant nun einen Jobabbau, zwei Hochöfen sollen stillgelegt werden.
Im Duisburger Werk von Thyssenkrupp Steel Europe wird glühender Stahl verarbeitet: Der Konzern plant nun einen Jobabbau, zwei Hochöfen sollen stillgelegt werden. Thilo Schmuelgen/REUTERS

Deutschlands größter Stahlhersteller TKSE einigt sich mit der IG Metall auf eine harte Sanierung. Eine wichtige Frage zur Zukunft des Konzerns ist aber noch offen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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Drei Tage und drei Nächte haben die IG Metall und das Management von Deutschlands größtem Stahlhersteller verhandelt. Dann gab es am Wochenende den Durchbruch, pünktlich zum Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen: Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) und die Gewerkschaft haben sich auf die Eckpunkte eines Sanierungstarifvertrags geeinigt. Der sieht vor, Anlagen stillzulegen und 5300 Jobs sozialverträglich abzubauen. Als der Duisburger Krisenkonzern die Pläne im November präsentierte, reagierte die IG Metall empört, Funktionäre sprachen von fantasielosem Kahlschlag, einer Kampfansage und Katastrophe.

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