MeinungIndustrieDiese Scheidung ist sinnvoll, Thyssenkrupp muss die Stahlsparte abgeben

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Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 2 Min.

Im Vordergrund das Gipfelkreuz auf einem Aussichtshügel, dahinter das Duisburger Stahlwerk der Thyssenkrupp-Tochter TKSE: Die Firma streicht Tausende Jobs.
Im Vordergrund das Gipfelkreuz auf einem Aussichtshügel, dahinter das Duisburger Stahlwerk der Thyssenkrupp-Tochter TKSE: Die Firma streicht Tausende Jobs. Jochen Tack/Imago

Es ist eine Geschichte des andauernden Scheiterns: Schon mehrfach gab es Gespräche über den Verkauf von Deutschlands größtem Stahlhersteller. Nie führten sie zu einer Lösung. Trotzdem bleibt eine Trennung sinnvoll.

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Schon seit der Jahrtausendwende soll Deutschlands größter Stahlkonzern TKSE verkauft werden, doch jedes Mal scheitern am Ende die Verhandlungen. Am Wochenende teilte das TKSE-Mutterunternehmen Thyssenkrupp mit, auch die Gespräche mit den Interessenten aus Indien fürs Erste zu beenden. In den vergangenen Jahrzehnten hatten sich bereits Pläne für einen Börsengang zerschlagen, zu einer Fusion mit den Rivalen Tata und Liberty Steel kam es gleichfalls nicht. Und bevor Thyssenkrupp-Chef Miguel López mit den Indern angebandelt hat, galt der tschechische Milliardär Daniel Křetínský als Wunschpartner für die Tochter Thyssenkrupp Steel Europe – dafür steht TKSE.

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Thyssenkrupp Steel Europe
:Deutschlands größter Stahlkonzern wird nicht indisch – und nun?

Thyssenkrupp will seine Stahltochter verkaufen, hat jedoch die Gespräche mit Bietern aus Indien beendet. Das Management hofft, dass sich die Lage der Krisenfirma bald verbessert – auch dank heftigen Stellenabbaus.

SZ PlusVon Björn Finke

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