Schon seit der Jahrtausendwende soll Deutschlands größter Stahlkonzern TKSE verkauft werden, doch jedes Mal scheitern am Ende die Verhandlungen. Am Wochenende teilte das TKSE-Mutterunternehmen Thyssenkrupp mit, auch die Gespräche mit den Interessenten aus Indien fürs Erste zu beenden. In den vergangenen Jahrzehnten hatten sich bereits Pläne für einen Börsengang zerschlagen, zu einer Fusion mit den Rivalen Tata und Liberty Steel kam es gleichfalls nicht. Und bevor Thyssenkrupp-Chef Miguel López mit den Indern angebandelt hat, galt der tschechische Milliardär Daniel Křetínský als Wunschpartner für die Tochter Thyssenkrupp Steel Europe – dafür steht TKSE.
MeinungIndustrieDiese Scheidung ist sinnvoll, Thyssenkrupp muss die Stahlsparte abgeben

Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf
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Es ist eine Geschichte des andauernden Scheiterns: Schon mehrfach gab es Gespräche über den Verkauf von Deutschlands größtem Stahlhersteller. Nie führten sie zu einer Lösung. Trotzdem bleibt eine Trennung sinnvoll.
