StahlindustrieEin Mann aus Oberfranken bringt Thyssenkrupp auf Kurs

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Ein Stahlarbeiter am Hochofen von Thyssenkrupp in Duisburg, dort steht Deutschlands größtes Stahlwerk.
Ein Stahlarbeiter am Hochofen von Thyssenkrupp in Duisburg, dort steht Deutschlands größtes Stahlwerk. Federico Gambarini/dpa

Der ehemalige BDI-Chef Russwurm hat es geschafft, den Widerstand der Arbeitnehmer zu überwinden, und einen neuen Vertrag für den umstrittenen Konzernchef López durchgebracht. Wie er das geschafft hat.

Von Caspar Busse und Björn Finke, Düsseldorf

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Bis Ende vergangenen Jahres war sein Kalender wirklich voll: Vier Jahre lang war Siegfried Russwurm Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), also so etwas wie der Klassensprecher der Industrieunternehmen. Als oberster Lobbyist war er fast rund um die Uhr im Einsatz und fühlte sich dabei oft wie in einem Raumschiff Berlin – nämlich „schon ganz schön weit weg vom echten Leben“, wie er im vergangenen Dezember sagte.

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Wirtschaftspolitik
:„Dieses Raumschiff Berlin ist manchmal schon ganz schön weit weg vom echten Leben“

Vier Jahre hat Siegfried Russwurm den BDI geführt, jetzt scheidet er aus dem Amt. Sein Fazit: Die Politik weiß oft wenig von der Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland. Immerhin: Er hat Tipps für die Zukunft.

SZ PlusInterview: Caspar Busse und Claus Hulverscheidt

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