StahlindustrieThyssenkrupp-Chef greift Bundesregierung an – und verteidigt die EU

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Thyssenkrupp-Chef Miguel López bei der Bilanzpressekonferenz: Der Manager erhofft sich Unterstützung von Kommunalpolitikern.
Thyssenkrupp-Chef Miguel López bei der Bilanzpressekonferenz: Der Manager erhofft sich Unterstützung von Kommunalpolitikern. INA FASSBENDER/AFP

Die Stahlindustrie fordert seit Langem niedrigere Energiepreise und mehr Schutz vor Billigkonkurrenz. Vorstandschef Miguel López wirft der Bundesregierung vor, zu zögerlich zu sein. Er sucht nun Verbündete.

Von Björn Finke, Essen

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Der Speisesaal der Villa Hügel hat Wände und Decken aus dunklem Holz, die obere Hälfte der Wände schmücken aufgemalte Jagdszenen. Früher tafelte hier die Familie Krupp, heute gehört das Essener Anwesen der Krupp-Stiftung, der Großaktionärin des Industriekonzerns Thyssenkrupp. Dessen Vorstandschef Miguel López nutzte eine Veranstaltung in diesem vornehm-gediegenen Speisesaal für wenig vornehme direkte Angriffe auf die Bundesregierung. Zugleich verteidigte der Deutsch-Spanier die oft gescholtene EU gegen Kritik.

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