Wenn Stefan Traeger da oben steht und den Blick über die Umgebung schweifen lässt, ist er ganz in seinem Element. Das Ernst-Abbe-Haus im Zentrum von Jena hat 15 Stockwerke und ist 66 Meter hoch. Als es 1936 eingeweiht wurde, galt es als das erste Hochhaus in Deutschland. Heute sitzt hier die Hauptverwaltung der Hightech-Firma Jenoptik. Ganz oben gibt es rundrum eine Terrasse. Traeger deutet auf einen der vielen grünen Hügel: „Dort wohne ich.“ Der Jenoptik-Vorstandschef, der 1967 in Jena auf die Welt kam und also ein echter Jenenser ist, sagt, sein Ziel sei, dass es dieser Stadt auch in Zukunft gut gehe. Ob das klappt?
PopulismusWas Deutschland von Jena lernen kann
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Ausgerechnet in der Heimatstadt von Sahra Wagenknecht sind AfD und BSW lange nicht so stark wie im Rest Thüringens. Und doch fürchtet die Wirtschaft auch hier den Rechtsruck bei der kommenden Landtagswahl.
Von Caspar Busse

Exklusiv Reinhold Würth:„Die Ampelkoalition läuft durcheinander wie ein Hühnerhaufen“
Der Unternehmer Reinhold Würth hat aus einer Zwei-Mann-Firma ein Weltunternehmen gemacht. Jetzt fürchtet er Krieg, ist mit der Regierung in Berlin sehr unzufrieden – und erklärt den für ihn gefährlichen Erfolg der AfD.
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