Smartes KochenWarum der Thermomix so polarisiert

Lesezeit: 5 Min.

Thermomix im Einsatz: Bei Küchentechnologien seien Frauen die Pionierinnen, sagt Ethnologin Katharina Graf.
Thermomix im Einsatz: Bei Küchentechnologien seien Frauen die Pionierinnen, sagt Ethnologin Katharina Graf. Oliver Berg/dpa

Kaum ein Küchengerät wird von Frauen so geliebt und von Männern so verachtet wie das Produkt von Vorwerk, das hackt, rührt, kocht und neuerdings auch braten kann. Das verrät viel über Deutschlands Kochkultur.

Von Mirjam Hauck

Im Gemüsefach des Kühlschranks lagert ein einsamer Blumenkohl. Er muss jetzt mal weg und am besten zu einem schnellen Mittagessen verarbeitet werden. Glücklich ist, wer jetzt die neue Version des Thermomix hat. Seit 1971 gibt es die Geräte von Vorwerk aus Wuppertal, seit gut einem Jahr ist der TM7 auf dem Markt, der hackt, rührt, kocht, mixt, dämpft und neuerdings auch brät. Über die App „Cookidoo“ verfügt er über eine smarte Rezeptfunktion: Einfach die zu Hause vorhandenen Zutaten eingeben, dann spuckt der TM7 ein passendes Rezept aus und zaubert mit der Zugabe von Dosenerbsen, Tomaten und Currypulver in 15 Minuten ein Blumenkohl-Curry.

Zur SZ-Startseite

Thermomix
:„Ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen, mein Steak im Thermomix zu braten“

Wer jetzt einen TM7 bestellt, muss fast ein halbes Jahr warten. Thomas Stoffmehl, Vorstandssprecher des Familienunternehmens Vorwerk, sagt, warum das so ist, was die Nutzer besonders gern kochen und was er über die günstigen Geräte von Lidl denkt.

SZ PlusInterview: Elisabeth Dostert und Mirjam Hauck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: