MeinungKüchenmaschineDer Hass auf den Thermomix ist sexistisch

Portrait undefined Nakissa Salavati

Kommentar von Nakissa Salavati

Lesezeit: 3 Min.

Der Thermomix TM7 automatisiert das Kochen. Für einige schon Grund genug, das Gerät zu hassen.
Der Thermomix TM7 automatisiert das Kochen. Für einige schon Grund genug, das Gerät zu hassen. Oliver Berg/dpa

Kein Küchengerät ist so umstritten wie das Gerät von Vorwerk. Zu Unrecht. Denn warum soll es dort, wo vor allem Frauen den Alltag bestreiten, ohne professionelle Technik zugehen?

Klar, niemand braucht dieses Ding. Ein Touchscreen, groß wie ein iPad, gibt Anweisungen, was alles in den angeschlossenen Kochbehälter gehört, wann wie viel Salz hinzukommen soll, wann die Zwiebel, wann das Tomatenmark. Der Thermomix wiegt, schneidet, rührt, kocht – all das, was die Kombination aus Mensch, Holzlöffel und Topf auch kann. Knapp 1550 Euro kostet das neueste Modell dieses digitalisierten Mixers, der am häufigsten für Banales wie Reis- und Eierkochen zum Einsatz kommt. Ein Produkt aus einer Welt des Überflusses. Das alles macht den Thermomix zur perfekten Vorlage – für Hype und Hass.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: