Klar, niemand braucht dieses Ding. Ein Touchscreen, groß wie ein iPad, gibt Anweisungen, was alles in den angeschlossenen Kochbehälter gehört, wann wie viel Salz hinzukommen soll, wann die Zwiebel, wann das Tomatenmark. Der Thermomix wiegt, schneidet, rührt, kocht – all das, was die Kombination aus Mensch, Holzlöffel und Topf auch kann. Knapp 1550 Euro kostet das neueste Modell dieses digitalisierten Mixers, der am häufigsten für Banales wie Reis- und Eierkochen zum Einsatz kommt. Ein Produkt aus einer Welt des Überflusses. Das alles macht den Thermomix zur perfekten Vorlage – für Hype und Hass.
MeinungKüchenmaschineDer Hass auf den Thermomix ist sexistisch

Kommentar von Nakissa Salavati
Lesezeit: 3 Min.

Kein Küchengerät ist so umstritten wie das Gerät von Vorwerk. Zu Unrecht. Denn warum soll es dort, wo vor allem Frauen den Alltag bestreiten, ohne professionelle Technik zugehen?