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Themen & Trends:Waschbar, sonderbar

Das neue Smartphone von Cat kann man mit Chlor desinfizieren. Nach Grafikkarten sind bei den Krypto-Minern nun Festplatten gefragt. Und natürlich lässt sich Facebook den Erfolg der App Clubhouse nicht gefallen.

Waschbar: Dass es den Smartphones der Marke Cat nichts ausmacht, wenn sie mal runter oder ins Wasser fallen, ist schon länger bekannt. Nun hat die Firma Bullitt noch einen draufgesetzt. Das Modell S42 H+ hält es auch aus, wenn es mit Chlorreiniger gesäubert wird, auch Einseifen oder Alkohol soll ihm nicht schaden. Bakterien wehrt es durch eine beschichtung mit Silberionen ab. Ein Rennpferd ist das Smartphone zwar nicht, kostet dafür aber auch nur 270 Euro.

Sonderbar: Nach Grafikkarten nun Festplatten. Weil eine neue, noch gar nicht gehandelte Krypto-Währung statt Rechenleistung sehr viel Speicherplatz verlangt, decken sich sogenannte Miner angeblich bereits mit den Speichermedien ein, wie das Fachportal Golem.de berichtet. Einige Händler würden deshalb bereits die Menge an Festplatten reduzieren, die an einzelne Käufer herausgegeben werde.

Erwartbar: Der Erfolg der Audio-App Clubhouse hat Facebook aufgeschreckt. Das Internetunternehmen stellte jetzt einen Konkurrenzdienst mit dem Namen Live Audio Rooms vor. Facebooks Vorteil könnte in der bereits vorhandenen Basis von mehr als 2,5 Milliarden Nutzern liegen. Bei Clubhouse können zahlreiche Nutzer an Talkrunden teilnehmen. Nur einige von ihnen können gleichzeitig sprechen. Die App gewann in den vergangenen Monaten unter anderem nach Auftritten von Prominenten schnell an Popularität. Sie gibt es bisher nur für das iPhone, eine Version für Smartphones mit dem Google-System Android ist in Arbeit.

© SZ vom 21.04.2021 / ma/dpa
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