AutoindustrieMachtkampf um Elon Musks Tesla-Werk in Grünheide

Lesezeit: 5 Min.

90 Prozent der Tesla-Belegschaft in Grünheide glauben, dass sie die Arbeit im Werk nicht bis zur Rente durchhalten. (Archivbild)
90 Prozent der Tesla-Belegschaft in Grünheide glauben, dass sie die Arbeit im Werk nicht bis zur Rente durchhalten. (Archivbild) Patrick Pleul/picture alliance/dpa

Die IG Metall klagt über „Knochenjobs“ im Tesla-Werk und strebt jetzt nach der Mehrheit im Betriebsrat, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dabei trifft sie auf sehr starke Gegner. Szenen eines Showdowns.

Von Alexander Hagelüken

Es klingt wie aus einem Thriller über eine sehr besondere Firma. Da sitzen sich vor einer Woche wie üblich die beiden Fraktionen des Betriebsrats im Tesla-Werk Grünheide gegenüber, die sich nicht grün sind. Hier die Gefolgsleute der Ex-Managerin Michaela Schmitz, die sogenannte Fraktion 23. Dort die Vertreter der IG Metall. Auf einmal beschuldigt einer aus der Fraktion 23 einen Metaller, er zeichne auf seinem Laptop heimlich die Sitzung auf.

Zur SZ-Startseite

Autokonzern
:Wie Tesla mit Betriebsräten in Deutschland umgeht

Der Konzern streitet mit der IG Metall wegen der Arbeitsbedingungen in seiner Brandenburger Fabrik. Nun sollen zwei Betriebsräte ihren Job verlieren.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: