Jetzt also auch Tennet: Die Bundesregierung kauft mithilfe der staatlichen Förderbank KfW 25,1 Prozent an Deutschlands größtem Übertragungsnetzbetreiber. Diese Unternehmen bauen und betreiben die Stromtrassen, die Elektrizität über weite Strecken transportieren, etwa von Nordsee-Windparks ins Ruhrgebiet. Neben Tennet machen das Transnet-BW, 50Hertz und Amprion. An den ersten beiden Firmen hält die KfW schon länger Anteile, nur Amprion arbeitet bisher noch ohne staatlichen Miteigentümer.
MeinungKritische InfrastrukturDer Bund steigt beim Stromnetzbetreiber Tennet ein – und das ist gut so

Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf
Lesezeit: 2 Min.

Die Bundesregierung könnte die Milliarden in Zeiten klammer Kassen auch anders ausgeben. Doch das Geld vom Staat ist wichtig für die Energiewende.
