Wer die Justizvollzugsanstalt (JVA) Erding betritt, muss eine Sicherheitsschleuse, zwei Gitter- und zwei schwere Sicherheitstüren passieren, dann steht er im ersten Zellenflur. Auf den grauen Kunststoffboden fällt das kalte, sterile Licht der Leuchtstoffröhren. Es riecht nach Putzmittel. Das Ganze erinnert ein bisschen an einen Krankenhausflur, wären da nicht diese schmalen Metalltüren: Sie halten die Menschen, die hier inhaftiert sind, in ihren Zellen.
Haftanstalten:Wie eine Hamburger Firma sich in deutschen Gefängnissen ein Quasi-Monopol aufgebaut hat
Lesezeit: 4 Min.

Wer in Deutschland in einer JVA sitzt, ist fast überall auf Telefonanlagen der Telio Group angewiesen, um den Kontakt nach draußen zu halten. Für die Firma ist das ein gutes Geschäft, für die verantwortlichen Länder auch. Und für die Insassen?
Von Torben Kassler
Lesen Sie mehr zum Thema