Tanja Wielgoß "Man duzt sich in Sekunden"

Tanja Wielgoß steigt schon mal selbst in den orangenen Anzug und macht eine Reinigungsschicht mit. Da kriegt man die Stimmung besser mit, sagt sie.

(Foto: Markus Altmann)

Tanja Wielgoß ist Chefin der Berliner Stadtreinigung - und greift auch mal selbst zum Besen. Ein Gespräch über Hundekot und Pappbecher, Frauen bei der Müllabfuhr - und ihren bevorstehenden Wechsel zu Vattenfall.

Interview von Henrike Roßbach

Tanja Wielgoß schenkt Kräutertee ein, aus einer Kanne in schrillem Orange. In ihrem Büro hängt eine große Berlin-Karte mit bunt markierten Straßen. Rot heißt, eine Straße wird besonders oft gereinigt, die blauen sind seltener dran. Wielgoß ist Chefin der Berliner Stadt-reinigung (BSR), der größten kommunalen Stadtreinigungsfirma Europas.

SZ: Ich habe Ihnen etwas mitgebracht, aus dem Stadtbild von Berlin.

Ein leerer Coffee-to-go-Becher landet auf dem Konferenztisch. Beschichtete Pappe, Plastikdeckel. Tanja Wielgoß lacht.

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