T-Mobile US Kritik an Sprint-Übernahme

Der geplante Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile US mit Sprint stößt Insidern zufolge bei den US-Behörden auf Widerstand. Das US-Justizministerium habe die beiden Telekomunternehmen darüber informiert, dass es die 26 Milliarden Dollar schwere Fusion in ihrer gegenwärtigen Form ablehne, sagten mehrere Insider. Eine Entscheidung gebe es aber noch nicht. T-Mobile US-Chef John Legere erklärte auf Twitter, Aussagen über ein Veto des Ministeriums seien "einfach nicht wahr". Sprint-Chef Marcelo Claure betonte, die Diskussionen mit den US-Behörden dauerten an. Telekom-Aktien waren am Mittwoch zeitweise Schlusslicht im Dax und notierten später 1,3 Prozent im Minus. Vom Ministerium war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.