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SZ-Wirtschaftsgipfel:Das nächste große Ding

Vom 17. bis 19. November treffen sich in Berlin 300 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um Probleme und Chancen der Welt zu diskutieren.

Vor wenigen Jahren war es noch ein Thema vorwiegend für Wissenschaftler und Futurologen: die künstliche Intelligenz, abgekürzt KI (auf englisch Artificial Intelligence, AI; so der Titel des gleichnamigen Science-Fiction-Films von Stephen Spielberg). Dass ausgerechnet in Deutschland auf diesem Gebiet Spitzenforschung betrieben wird, ist nicht allgemein bekannt. Vishal Sikka, der indisch-stämmige Konzernchef mit Sitz im Silicon Valley und guten Kontakten nach Deutschland, weiß das natürlich, und er traut den Deutschen überhaupt viel zu. Darüber wird er auch auf dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung sprechen, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet.

Vom 17. bis 19. November 2016 treffen sich in Berlin 300 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um die aktuellen Probleme und Chancen der Welt zu diskutieren. Das Motto der Tagung 2016 lautet: Entscheiden in unsicheren Zeiten. Es geht um Krieg und Frieden und um die Zukunft des Euro, um den Brexit und seine Folgen, den Kampf um Rohstoffe, die Lage in wichtigen Branchen - und immer wieder um die digitale Transformation. Denn was als "Industrie 4.0" begonnen hat, wächst sich gerade zum "Internet der Dinge" aus, der umfassenden Vernetzung von Maschinen und Menschen von Küche und Keller über das Auto bis hinein in die digitale Fabrik.

In einer Session "Künstliche Intelligenz" wird Vishal Sikka mit dem deutschen KI-Experten und Unternehmer Hans-Christian Boos, mit der IT-Expertin Yvonne Hofstetter und mit dem Bonner Philosophie-Professor Markus Gabriel die digitale Revolution vermessen und die Frage diskutieren, welcher Fortschritt in den kommenden Jahren zu erwarten ist und was das für die Unternehmen, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt bedeutet.

Mehr als 50 Referenten treten auf, darunter Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls, Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler und die Chefs von Aareal Bank, BMW, Emirates, ING-Diba, Infosys, Kuka, Rocket Internet, Roland Berger, Siemens, SAP, Telefónica Deutschland, Telekom und UBS.