SZ-Summit "Wirtschaft nachhaltig denken":Tempo 30 für alle? Debatte über die Zukunft der Städte im Livestream

Live aus dem SZ-Hochhaus von 11.30 Uhr an: Drei Oberbürgermeister diskutieren, wie Verkehr, Wohnen und Recycling nachhaltiger werden kann.

Die Hochwasserkatastrophe hat dem Thema Nachhaltigkeit neue Dringlichkeit verliehen. Beim SZ-Summit "Wirtschaft nachhaltig denken" diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ob und wie man in Zukunft Wirtschaft und Nachhaltigkeit sowie Wachstum und Umwelt vereinbaren kann.

Bei der Umsetzung kommt den Politikern vor Ort eine wichtige Rolle zu - das sind die Landräte und die Bürgermeisterinnen. Sie sind es, die als Entscheidungsträger dafür sorgen müssen, dass den Vorgaben dann konkrete Maßnahmen folgen. In einer Runde diskutieren der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter, die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla und Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister von Kiel und Vertreter des Deutschen Städtetages, über diese Herausforderungen. Hier können Sie im Livestream die Diskussion verfolgen, von 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr.

SZ-Summit "Wirtschaft nachhaltig denken": Münchnes OB Dieter Reiter 2020 bei einer Diskussion im SZ-Hochhaus.

Münchnes OB Dieter Reiter 2020 bei einer Diskussion im SZ-Hochhaus.

(Foto: Stephan Rumpf)

Bei der Debatte geht es etwa um das Aufregerthema Verkehr: Acht Städte in Deutschland wollen nun Tempo 30 flächendeckend verordnen. Ist das ein Weg für alle? Ist die Citymaut eine Möglichkeit, den Verkehr zu reduzieren? Und was macht den öffentlichen Verkehr attraktiver? Das sind Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssen.

Ein weiteres Problemfeld ist das Wohnen, das in vielen deutschen Städten während der Corona-Zeit noch teurer geworden ist. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, das ist bereits eine Herausforderung für Kommunen. Aber nun kommt noch als zusätzliche Anforderung dazu, dass auch ökologische Kriterien berücksichtigt werden sollen. Führt das nicht zu weiteren Preissteigerungen?

In den Städten ist auch das Thema Müll ein zentrales. Wie kann man Strategien zur Müllvermeidung konkret umsetzen, welche Rolle kann und soll der Handel spielen? Bei dieser Diskussion geht es auch darum, möglichst konkrete Beispiele aufzuzeigen. Denn Nachhaltigkeit geht alle an.

© SZ
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