TechnologieWen werden wir künftig lieben? Nicht einander!

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Vor allem die Gen Z findet Beziehungen zu Chats oft einfacher als die zu anderen Menschen, sagen Soziologen.
Vor allem die Gen Z findet Beziehungen zu Chats oft einfacher als die zu anderen Menschen, sagen Soziologen. Getty; Illustration: Jessy Asmus

Bei der Zukunftsmesse SXSW in London wird in diesen Tagen verhandelt, wie wir lieben, leben und konsumieren werden in einer Welt voller abgedrehter Technologien. Für manche klingt das super. Für andere nach einem Albtraum.

Von Martin Wittmann, London

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Die Zukunft liegt im Auge des Betrachters, buchstäblich. Eine digitalisierte Kontaktlinse wird schon bald den Eltern, die ihre Kinder in die Schule fahren, den schnellsten Weg weisen, sie wird den Touristen, die ein Schild mit fremder Schrift sehen, die Übersetzung anzeigen und die Diabetes-Erkrankten vor dem Bagel warnen, auf den sie lüstern starren. Das Szenario mag kühn klingen, wenn man im Heute lebt, jedoch nicht, wenn man schon einen Schritt weiter ist, konkreter: auf dem sechstägigen Festival South by Southwest, kurz SXSW, bei dem sich in London alljährlich Tech-Unternehmerinnen, Wissenschaftler, Künstlerinnen, Musiker, Visionäre und weitere Übermorgenmenschen treffen. Mehr als 800 Expertinnen und Experten sprechen dort darüber, wie wir sehen, denken, arbeiten, erziehen, konsumieren, fühlen, leben werden.

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