Den ersten Monat mit einem neuen Eigentümer hat Emmanuel Le Roux, Chef des Supercomputer-Herstellers Bull, schon mal hinter sich und ist voll des Lobes: „Das ist der perfekte, wirklich perfekte Aktionär für uns.“ Gemeint ist der französische Staat, der Anfang April die Firma komplett übernommen hat. Und die krisengebeutelte Atos-Gruppe ist eine wichtige Sparte los, die zuletzt einen Umsatz von 700 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Der französische Staat sichert sich mit dieser Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund 404 Millionen Euro Schlüsselkompetenzen in sensiblen Technologiebereichen.
Digitale SouveränitätEuropa zuerst – auch bei Supercomputern
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Der französische Staat hat sich mit der Übernahme des Supercomputer-Herstellers Bull den Zugriff auf Schlüsseltechnologien im KI-Zeitalter gesichert. Frankreich will damit unabhängiger von den USA werden. Der Unternehmenschef wirbt um deutsche Beteiligungen.
