Freihandel:Sunak und die Angst vor dem Chlorhuhn

Freihandel: Rishi Sunak will Handelsabkommen, die dem Nicht-EU-Land Großbritannien wirtschaftlichen Nutzen bringen.

Rishi Sunak will Handelsabkommen, die dem Nicht-EU-Land Großbritannien wirtschaftlichen Nutzen bringen.

(Foto: NEIL HANNA/AFP)

Endlich soll der Brexit mal einen Vorteil bringen: Der britische Premier will nicht nur einen Freihandelspakt mit Indien, sondern auch mit den USA. Damit riskiert er einen Aufschrei.

Von Alexander Mühlauer, London

In der besten aller Welten wäre Rishi Sunak kommende Woche nach Indien geflogen. Der britische Premierminister hätte dort seinen indischen Amtskollegen Narendra Modi getroffen und just am Tag des Cricket-WM-Spiels zwischen England und Indien einen ganz besonderen Deal verkündet: ein Freihandelsabkommen mit Delhi. So war jedenfalls der Plan, den sich die britische und die indische Regierung ausgedacht hatten. Doch daraus wird nichts, die Verhandlungen sind festgefahren. Sunak wird also nichts anderes übrig bleiben, als weiter daran zu arbeiten, dass es doch noch klappt. Und zwar nicht nur mit Indien, sondern auch mit den USA.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusWirecard-Prozess
:Und plötzlich wird der Richter laut

Die Fronten im Wirecard-Prozess sind verhärtet. Immer häufiger attackiert Brauns Verteidiger den Richter. Der Erkenntnisgewinn bleibt indes auf der Strecke.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: