Suisse Secrets:"Länder wie die Schweiz sollten sich schämen"

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Joseph Stiglitz. Collage: Sandra Hartung, Foto: EFE/picture alliance/dpa (Foto: Collage: Sandra Hartung, Foto: EFE/picture alliance/dpa)

Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger für Ökonomie, attackiert die "heuchlerische Position" der Schweiz. Diese verdiene an Korruption und Geldwäsche mit. Whistleblower und Medien, die das enthüllen, sollten deshalb geschützt werden.

Gastbeitrag von Joseph Stiglitz

Mit ihrer neuesten Enthüllung, den Suisse Secrets, setzen zahlreiche internationale Medien jene Arbeit fort, die sie schon mit der Veröffentlichung der Panama Papers und der Paradise Papers geleistet haben. Jedes Mal, wenn Journalisten den Vorhang der Geheimhaltung über dem Finanzsektor lüften, verstehen wir besser, warum diese Geheimhaltung so bedeutsam ist. Jedes Mal offenbart sich ein Netz aus Korruption und ruchlosem Handeln. In diesem Netz findet man, wenig überraschend, überdurchschnittliche viele zwielichtige Kunden und Familien von Diktatoren, aber auch eine kleinere Zahl von scheinbar respektablen Politikern aus demokratischen Staaten.

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