MeinungKrise in der Autoindustrie:Wird Stuttgart das zweite Detroit? Nicht wenn die Schwaben tun, was sie am besten können

Kommentar von Kerstin Bund

Lesezeit: 2 Min.

Produktionshallen von Bosch im Stuttgarter Ortsteil Siegelberg: Die Automobilindustrie hat Schwaben groß gemacht – und Schwaben die Automobilindustrie.
Produktionshallen von Bosch im Stuttgarter Ortsteil Siegelberg: Die Automobilindustrie hat Schwaben groß gemacht – und Schwaben die Automobilindustrie. (Foto: euroluftbild.de/BAVARIA LUFTBILDVERLAGS GMBH/picture alliance)

Das Autoland Baden-Württemberg könnte an der Krise seiner wichtigsten Industrie zugrunde gehen – oder an ihr wachsen. Das hängt ganz davon ab, wie die Menschen dort auf den Wandel blicken.

„Das letzte Auto, das gebaut werden wird, ist ein Sportwagen.“ Das soll Ferdinand Porsche einmal gesagt haben. Ob es allerdings ein Porsche sein wird, ist fraglich. Der Sportwagenbauer hat gerade seinen Chef ausgewechselt. Schon zuvor war Porsche aus dem Dax geflogen, die Gewinne schmierten ab, nun drohen „schmerzhafte Einschnitte“ – sprich: Entlassungen. Und Porsche ist kein Einzelfall. Das Autoland Baden-Württemberg steckt in einer existenziellen Krise. Der weltweit größte Autozulieferer Bosch will in den kommenden Jahren 22 000 Stellen streichen, insgesamt könnten im Südwesten bis 2030 allein in der Autobranche rund 66 000 Jobs wegfallen.

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