Wer sein Abitur mit Bestnote ablegt, bekommt dafür gerne mal einen Büchergutschein geschenkt, von der Schule oder dem Ministerpräsidenten. Oft reicht das Geld nur für einen Roman. Richtig viele Bücher leisten kann sich hingegen, wer danach im Studium Stipendiat eines deutschen Begabtenförderungswerkes wird. Die bekommen jeden Monat 300 Euro „Büchergeld“. Damit können sie machen, was sie wollen – selbst wenn sie das Geld überhaupt nicht brauchen.
MeinungStipendienSeminare statt Büchergeld

Kommentar von Joscha F. Westerkamp
Lesezeit: 2 Min.

Die Begabtenförderung ist ungerecht. Wer das ändern will, sollte Studenten mit Stipendien nur noch mit Seminaren fördern und nicht mehr mit Geld. Das wäre sogar doppelt hilfreich.

Die erste WG:Von einem, der auszog
Der Generation Z wird nachgesagt, unselbständig und ängstlich zu sein. Der 20-jährige Valentin Schmailzl ist zum Studieren extra ein Stück weg von daheim gezogen. Was beschäftigt ihn dabei? Und welche Sorgen stellen sich später als unbegründet heraus?
Lesen Sie mehr zum Thema