MeinungStipendienSeminare statt Büchergeld

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Kommentar von Joscha F. Westerkamp

Lesezeit: 2 Min.

Eine ganze Menge Bücher: Studierende mit Stipendium bekommen jeden Monat mindestens 300 Euro „Büchergeld“ – selbst wenn sie es gar nicht brauchen.
Eine ganze Menge Bücher: Studierende mit Stipendium bekommen jeden Monat mindestens 300 Euro „Büchergeld“ – selbst wenn sie es gar nicht brauchen. Frank Rumpenhorst/dpa

Die Begabtenförderung ist ungerecht. Wer das ändern will, sollte Studenten mit Stipendien nur noch mit Seminaren fördern und nicht mehr mit Geld. Das wäre sogar doppelt hilfreich.

Wer sein Abitur mit Bestnote ablegt, bekommt dafür gerne mal einen Büchergutschein geschenkt, von der Schule oder dem Ministerpräsidenten. Oft reicht das Geld nur für einen Roman. Richtig viele Bücher leisten kann sich hingegen, wer danach im Studium Stipendiat eines deutschen Begabtenförderungswerkes wird. Die bekommen jeden Monat 300 Euro „Büchergeld“. Damit können sie machen, was sie wollen – selbst wenn sie das Geld überhaupt nicht brauchen.

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SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp (Text und Fotos)

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