StudieDiese Spesen nie gewesen

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Viele Geschäftsreisende reichen oft fehlerhafte Spesenabrechnungen ein.
Viele Geschäftsreisende reichen oft fehlerhafte Spesenabrechnungen ein.
Andreas Arnold/dpa

Erstaunlich viele Arbeitnehmer manipulieren einer Umfrage zufolge Spesenabrechnungen, auch KI kommt dabei zum Einsatz. Die Lösung des Problems könnte für Firmen aber teurer werden als das Problem selbst.

Von Lea Hampel

SZ bei Google bevorzugen

Den Deutschen wird gern nachgesagt, sie seien überkorrekt. Das mag man gut oder schlecht finden, es scheint vor allem gelegentlich falsch zu sein. Denn Geschäftsreisende reichen hierzulande offenbar „regelmäßig fehlerhafte Spesenabrechnungen“ ein. Das zeigt eine Umfrage unter 8000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, 2000 davon aus Deutschland. Ganze 26 Prozent der befragten Dienstreisenden rechnen regelmäßig unsauber ab. Zwei Drittel der Befragten haben es zumindest schon einmal getan. Die Kosten laut Studie: 290 Euro pro Person und Jahr.

Wer nun auch hier den allgemeinen Sittenverfall vermutet, sei beruhigt. Oft genug stecke keine Absicht dahinter, betonen die Studienauftraggeber von der Abrechnungsplattform Perk, die praktischerweise gleich eine Technologie verkaufen will, die das Problem lösen soll.

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