Strom - Frankfurt am Main:Verbraucherzentrale berät gratis bei drohender Energiesperre

Strom - Frankfurt am Main: Der eingeschaltete Schutzschalter einer Mehrfachsteckdose leuchtet rot. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Der eingeschaltete Schutzschalter einer Mehrfachsteckdose leuchtet rot. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Verbraucherzentrale Hessen berät Menschen kostenlos, wenn sie ihre Stromrechnungen nicht bezahlen können. Das seit 2020 laufende Projekt, um Energiesperren zu bekämpfen, bleibt nun als dauerhaftes Angebot erhalten, wie die Verbraucherzentrale am Freitag berichtete.

Zahlen der Bundesnetzagentur zeigten, dass das Projekt erfolgreich sei, in Hessen seien deswegen weniger Stromsperren verhängt worden. Die Verbraucherzentrale kann beispielsweise dabei helfen, zinsfreie Ratenzahlungen mit dem Energieversorger zu vereinbaren und dadurch eine Sperre zu vermeiden. Das Projekt wird insbesondere von Alleinlebenden, Senioren und Bürgergeld-Beziehern genutzt.

Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) begrüßte den Rückgang bei den Energiesperren. Sie riet allen Betroffenen, die von ihrem Versorger eine Sperrandrohung bekommen, sich sofort an die Verbraucherzentrale zu wenden. "In den allermeisten Fällen kann durch die qualifizierte Beratung verhindert werden, dass die Wohnung kalt und dunkel wird", erklärte Hinz.

© dpa-infocom, dpa:231208-99-227574/3

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