ArbeitsweltWarum über das Home-Office so erbittert gestritten wird

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Frau im Home-Office: Die börsennotierte Werbefirma Ströer zwingt die Beschäftigten wieder häufiger ins Büro. Die Mitarbeiter sind sauer.
Frau im Home-Office: Die börsennotierte Werbefirma Ströer zwingt die Beschäftigten wieder häufiger ins Büro. Die Mitarbeiter sind sauer. Imago/Westend61

Der Werbekonzern Ströer verschärft ganz kurzfristig die Home-Office-Regeln, die Beschäftigten sind empört. Ökonomen bezweifeln, dass solche Rückholaktionen viel nützen. Manchmal sollen sie nur Mitarbeiter vergraulen.

Von Björn Finke und Anna Lea Jakobs, Düsseldorf/München

Wer in Deutschlands Straßen oder Bahnhöfen Werbung sieht, tut das meist auf großen Bildschirmen oder – altmodischer – Litfaßsäulen des Kölner Außenwerbers Ströer. Auf den Bildschirmen laufen zwischen der Werbung Nachrichten des Nachrichtenportals T-Online, das ebenfalls Ströer gehört. Das M-Dax-Mitglied mit beinahe 12 000 Beschäftigten lebt davon, dass Menschen seinen Angeboten Aufmerksamkeit schenken. Doch in den vergangenen Tagen bekam der Konzern Aufmerksamkeit, auf die das Management wohl lieber verzichtet hätte: Auf der Internetplattform Kununu können Mitarbeiter ihren Arbeitgeber bewerten und kommentieren. Und dort veröffentlichen Ströer-Angestellte reihenweise wütende und empörte Kommentare.

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