Eigentlich sollte es doch eine „vollständige, sofortige und sichere Öffnung“ sein, die US-Präsident Donald Trump ankündigte. Doch Daten des Strait of Hormuz Monitor lassen daran zweifeln. Seit Beginn der Waffenruhe haben demnach lediglich sechs Schiffe die Straße von Hormus passiert, drei waren, Stand Donnerstagnachmittag, unterwegs. In den fünf Tagen vor dem Waffenstillstand befuhren die Wasserstraße deutlich mehr Schiffe, im Durchschnitt neun am Tag. Höchstens 15 Schiffe pro Tag dürften die Meerenge passieren, meldete die Nachrichtenagentur Tass am Donnerstagnachmittag unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Regierungsvertreter. Auch dürften keine Schiffe passieren, die aus Ländern kommen, die Sanktionen gegen Iran verhängt hätten. Davon wären Schiffe aus der EU betroffen. Noch also ist die Straße von Hormus keineswegs wieder offen. Warum konnte Iran sie überhaupt so leicht blockieren? Und darf Iran eine Maut erheben, damit Schiffe sie passieren können? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Straße von HormusDas Nadelöhr des Welthandels bleibt verstopft
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Seit Beginn des Waffenstillstands hat nur etwa eine Handvoll Schiffe die wichtige Wasserstraße passiert. Allerdings sieht es so aus, als ob Schiffe aus den USA, Israel und der EU weiter blockiert werden sollen.
