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Kosten der Corona-Krise:Lasst sie dafür zahlen

THEMA: Steuerberater aus Pfaffenhofen wäscht Millionen für die Russen. Text von Bastian Obermayer.
(Foto: Illustration: Stefan Dimitrov)

Warum sollen immer nur die ehrlichen Steuerzahler für Katastrophen geradestehen? Jetzt ist der Moment, sich das Geld von Steuerhinterziehern und anderen Kriminellen zurückzuholen.

Die "Bazooka", eine Panzerabwehrwaffe, soll es richten. Mit diesem Kampfbegriff bezeichnete Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) das 1,2 Billionen Euro teure Rettungspaket zur Bekämpfung der Corona-Krise. Scholz hofft auf den Draghi-Effekt. Möge das politische Versprechen reichen und nur wenige Garantien fällig werden. Doch 2012 ging es um die Bekämpfung einer Finanzkrise, jetzt steuert die Welt in eine selbstverordnete Rezession. Es ist gut möglich, dass die Bundesregierung - anders als Draghi für sein "Whatever it takes" - tatsächlich Geld auf den Tisch legen muss. 1 200 000 000 000 Euro. Eine Zahl mit unfassbar vielen Stellen. Wer soll das bezahlen?

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